PJ in Südafrika – Zusammenfassung

Erste Station: Anreise
Von Hamburg aus geht es mit dem Flugzeug erst nach Amsterdam. Über Johannesburg fliegen wir nach Durban. Die gesamte Flugzeit wird 16 Stunden betragen.

Einzug

Unterkunft im Krankenhaus
Unterkunft im Krankenhaus

Unsere erste Station war das Wentworth Hotel in Durban-Bluff, eine (im Nachhinein vollkommen überteuerte) Absteige erster Güte. Schnell war klar, dass wir da nicht lange bleiben konnten. Also besorgten wir uns über eine Sekretärin im Addington-Hospital ein paar Adressen und zogen auch schon am zweiten Tag aus dem Hotel aus und in das Erdgeschoss eines ehemaligen Ausbilders der Südafrikanischen Elitekampftruppen ein. Auch da war es uns auf Dauer gesehen zu teuer, so dass wir nach einer Woche in die „Doctors Quaters“ ins Wentworth Hotel einzogen. 120 Rand für sechs Wochen war als Miete unschlagbar. Das Geld, das wir so sparten, verprassten wir dann woanders.

Ausflüge
Den ersten Ausflug machten wir, nach dem wir von abreisenden Medizinstudenten einen alten Mercedes 250 automatik, Baujahr 1980 gekauft hatten (für 9000 Rand), in das Natur- und Wildreservat in Hluhluwe (gesprochen: „Schluschlue“), ca 250 km nördlich von Durban. Dort wohnten wir für zwei Nächte im Insinkwe Backpacker, laut Lonlely Planet „einer der schönsten Backpacker im Land!“.

Drakensberge
Drakensberge

Einen weiteren Ausflug machten wir in die Drakensberge, ca. 150 km nordwestlich von Durban. Die Drakensberge sind eine Bergkette, die die Grenze zwischen KwaZulu-Natal und Lesotho darstellen. Ein hervorragendes Gebiet zum Wandern in einer atemberaubenden Landschaft. Gewohnt haben wir da in der Inkosana-Lodge, ebenfalls einem sehr schönen Backpacker mit großartigem Blick auf die Berge und gutem Essen.

Auszug
Am Ende unseres Aufenthaltes machten wir uns immer an der Küste entlang auf den Weg nach Kapstadt. Zwischenstationen waren:

  • Der Bukaneers Backpacker in Cintsa in der Nähe von East London. Wohl der schönste Backpacker, den wir erlebt haben. Nach dem ersten Tag haben wir beschlossen, einen Tag länger als ursprünglich geplant, zu bleiben. So haben wir an drei Tagen die besten Parties erlebt und die nettesten Leute kennengelernt (siehe Journal)
  • Nach einem kurzen Abstecher nach Hamburg: Lungile Backpackers in Port Elizabeth. Nach dem Bukaneers-Erlebnis fast schon eine Enttäuschung. Nahe dem Strand von „PE“ gelegen. Bieten eine sehr gute Township-Tour an (siehe Journal)
  • Wilderness Backpacker etwas (20 km) ausserhalb von Knysna. Gehört sicher auch zu den großartigsten Plätzen in SA – direkt auf dem Strand gelegen mit wunderschönen kleinen Zimmern und einem tollen Gemeinschaftsraum mit riesiger Feuerstelle und Pool-Billard.

Ankunft

Die Originalherzen der ersten Herztransplantation
Die Originalherzen der ersten Herztransplantation

In Kapstadt zogen wir bei Anke, einer Freundin von Doris, ein. Ca. 30 Autominuten vom Zentrum Kapstadts entfernt. In CT haben wir uns das Touristen-Programm gegeben:

  • Tafelberg – Kann man zu Fuß raufgehen – muß man aber nicht. Es gibt auch eine Seilbahn.
  • Lionshead – Muß man zu Fuß raufgehen. Genial zum Sonnenuntergang (Rechtzeitig auf den Rückweg machen und nicht zu viel Wein trinken!)
  • Das Kap
  • Verschiedene Strände – je nach Windrichtung:
    • Camps Bay
    • Clifton Beach
    • Llandudno Bay
    • Simonstown mit den Pinguinen
  • Das Transplantmuseum im Groote Schuur Hospital
  • Sommerkonzert im Botanischen Garten
  • Long Street rauf und runter

Abreise
Am 28. März 2001 waren die neun Wochen schon wieder rum und wir setzten uns um 17:30 in unseren Jumbo, der uns über Johannesburg nach Amsterdam brachte. Nach drei Stunden Aufenthalt ging es dann am nächsten Morgen um 9:30 weiter nach Hamburg.

Und da sitzen wir jetzt und frieren wieder…

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