PJ in Südafrika 2001

Von Januar bis März 2001 war ich für das chirurgische PJ-Tertial in Durban, Südafrika. Damals habe ich ein „Internet-Tagebuch“ geführt, etwas, was man heute einen Blog nennen würde. Ich habe meine Texte von damals auf dieses Blog übertragen.

  1. Die Vorbereitungen

    (21.01.2001) Anfang des Jahres 2000, als es abzusehen war, dass wir das Examen tatsächlich durchziehen würden, beschlossen Doris und ich, einen Teil unseres “Praktischen Jahres” (PJ) irgendwo zu verbringen, wo es wärmer ist, als in Hamburg. Weiter lesen…

  2. Die Anreise

    (25.01.2001) Fliegen ist aufregend. Zumindest in den ersten 10 Minuten. Nachdem man jeden Witz über die Kotztüte (wer ein besseres Wort dafür kennt, möge es mir bitte mitteilen) und die Vorführungen zur Betriebssicherheit gemacht hat, der dazu gemacht werden kann, fängt es an ziemlich langweilig zu werden. Weiter lesen…

  3. Erste Eindrücke

    (27.01.2001) Das erste, was wir von Durban zu sehen bekamen war die Papierfabrik. Offenbar hat diese irgend eine wichtige Funktion in der Gegend, jedenfalls war sie das Einzige, auf das wir während der Fahrt vom Flughafen zum Hospital hingewiesen wurden. Wir warten immer noch auf den Moment, wo sich dieses Wissen auszahlt. Weiter lesen…

  4. Im Krankenhaus

    Das Wentworth Hospital war in den fünfziger Jahren als Militärhospital gegründet worden. Pavillons in Viererreihen angeordnet und von A-D, bzw. 1-4 durchnummeriert zeugen schon nach aussen hin von einem gewissen Ordnungssinn, der sich in vielen Details noch bestätigen soll. Weiter lesen…

  5. Die Tierwelt Afrikas

    (15.02.2001) Wenn man nach Afrika reist, dann denkt man an Löwen und an Elefanten. Die etwas nervöseren unter uns vielleicht auch an Spinnen und Schlangen. Wenn man dann aber angekommen ist, dann fällt einem ein, dass man noch etwas vergessen hat: Die Kakerlaken. Weiter lesen…

  6. Die „Flying Doctors“

    (20.02.2001) Das “South African Red Cross” unterhält in verschiedenen Provinzen Südafrikas einen “Flying Doctor Service“, bei dem freiwillige Fachärzte verschiedener Fachrichtungen mit einem Flugzeug in die ländlichen Gegenden der jeweiligen Provinz geflogen werden um dort den jeweils tätigen Ärzten einen Tag lang unter die Arme zu greifen. Weiter lesen…

  7. Die „Casualty“

    (01.03.2001) Das King Edward VIII Krankenhaus liegt in der Sydneyroad im westlichen Stadtzentrum von Durban. Im Gegensatz zum Wentworthkrankenhaus versorgt es auch Akutpatienten. Die erste Anlaufstelle für Patienten ist die “Casualty”, eine Art Notaufnahme. Weiter lesen…

  8. Zusammenfassung

    (29.03.2001) Unsere erste Station war das Wentworth Hotel in Durban-Bluff, eine (im Nachhinein vollkommen überteuerte) Absteige erster Güte. Schnell war klar, dass wir da nicht lange bleiben konnten. Weiter lesen…

  9. Nachtrag: gefrorener Wein

    Ich sah einen kleinen weißen Plastikbecher der leicht nach rechts geneigt in der Luft stand. Über dem Becher in einem eleganten Bogen der Wein. Gefroren stand er in der Luft. Er beschrieb eine Krümmung nach rechts, am Oberrand ausgefranst, wie die Borte eines alten Teppichs, der Unterrand leicht verdickt.
    Es war vollkommen still. Weiter lesen…

 

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